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Rückwärts sprechen

Der Gründer der Rückwärts-Sprache, David John Oates sagt, das menschliche Gehirn formt beim Sprechen nicht nur einen Sprechlaut, sondern mindestens zwei verbale Botschaften zur gleichen Zeit. Eine ist die, die wir bewusst hören, wenn wir sprechen, also beim Vorwärts-Sprechen. Die andere Botschaft versteckt sich, wenn man das gesagte rückwärts anhört. Diese Botschaft scheint aus tieferen Ebenen der menschlichen Psyche zu kommen.

Die Rückwärts-Sprache kann nur gehört werden, wenn man das Gesprochene aufzeichnet und es rückwärts abspielt. Viele Sätze sind dabei sogar recht klar, wenn sie sich auch völlig anders anhören, als “normale” Sprache.

David Oates behauptet, das menschliche Sprache beim Rückwärts-Sprechen versteckte Botschaften produziert, die Einblicke in die tiefsten inneren Gedankenwelten des Sprechenden geben, die man so nicht preisgeben würde. Diese These ist umstritten, und doch wurde sie und wird sie sogar in der Psycho-Therapie und in der Kriminologie eingesetzt.

Rückwärts SprechenDavid Oates behauptet, dass ein Mensch in einem normalen Gespräch, alle 15 bis 20 Sekunden, in der er zusammenhängende normal gesprochene Sätze sagt, unbewusst eine versteckte Nachricht produziert.

In der Dynamik der menschlichen Konversation ergeben beide Sprach-Modi, vorwärts und rückwärts, die totale Psyche einer Person, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein. BeeldenGeluidWiki_logo_hires

Image Courtesy by Wiki Commens

Die Wissenschaft um das Rückwärts-Sprechen behauptet, dass die Rückwärts-Sprache immer absolut ehrlich ist und die tatsächliche Wahrheit der sprechenden Person über seine wirklichen Absichten und Motivationen preis gibt.

Eine der berühmtesten Aufnahmen die dies beweisen, ist der Satz von Neil Armstrong, als er als erster Mann auf dem Mond landete und den Satz sprach: “small step for man“. Spielt man den Satz rückwärts ab, klingt er, als würde Armstrong sagen: “Man will space walk.”

Eine Erklärung dafür ist das Phänomen Pareidolie. Es ist die Tendenz des menschlichen Gehirns, zu versuchen,  in völlig unbekannten Dingen oder Menschen vertraute Muster oder Gesichter zu erkennen. Ähnlich wie bei einem Dèja Vu.

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