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Astrologie – PLUTO, Herr der Unterwelt

Planet PlutoEs gibt diese Furcht vor dem Unbekannten, vor Geistern, den Dingen, die uns verfolgen, Dinge die wir nicht anschauen wollen. Wir denken, wenn wir nicht hinschauen, sehen sie uns auch nicht. Das gilt auch für die Dinge in unserem Leben, die wir unbedingt anschauen sollten, um sie zu lösen, um uns ihnen zu stellen.

Pluto drängt, ja zwingt uns sogar, genau diese Abgründe anzuschauen. Die dunklen Aspekte unseres Lebens.

Meist möchten wir diese dunklen Aspekte, unsere Ängste verdrängen. Wir behandeln sie wie ein Tabu, denn wenn wir sie betrachten würden, wäre da vielleicht nur Leere, Sinnlosigkeit und Furcht.

Photo by NASA, Planet Pluto, vom 15. Juli 2015, made by New Horizon, Public Image


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Pluto beherrscht unsere letzen Resourcen, die gut verschlossene Schatulle, die wir im hintersten Eck unserer Seele vergraben halten, damit sie nur ja keiner öffnen kann. Sie gibt uns ein letztes Fünkchen Kontrolle. Wenn wir uns nicht mit dieser Schatulle auseinander setzen müssen, können wir fortfahren, so zu tun, als wäre alles wunderbar.

Pluto’s Karma aber fordert: Schaue immer solange in die Dunkelheit, bis sich deine Augen daran gewöhnt haben.

Pluto will, dass wir den Geistern unserer Vergangenheit ins Gesicht sehen; Unsere geheime Schatulle öffnen und sie genau inspizieren. Nur wenn wir vermögen, unserer Furcht ins Gesicht zu schauen, können wir sie überwinden. Unsere Ängste rühren aus vielen verschiedenen früheren Leben her. Aus den Dingen die uns widerfahren sind, oder die wir selbst kreiert haben. Durch Manipulationen, Macht- und Ohnmacht, die wir erlebt haben.

Es ist ähnlich wie bei Horrorfilmen: Jeder hat Angst vor dem Geist, dem Gespenst, jeder rennt fort, versucht sich zu retten, schreit um Hilfe. Was aber, wenn jemand einfach stehen bleiben würde und dem Geist ins Gesicht schauen würde? Mit ihm reden würde?

Ein Sprichwort sagt: Vielleicht weiß der Teufel gar nicht, dass er der Teufel ist?

Pluto möchte, dass wir einen scharfen Blick auf unsere eigenen Dämonen werfen und uns ihnen stellen. Denn erst dann wissen wir, wer wir wirklich sind.

Tun wir dies nicht und verschanzen uns weiter in einer heilen Welt, werden uns unsere Dämonen solange heimsuchen, bis wir uns ihnen stellen.

Wir führen ein lupenreines Leben, ohne irgendwelche Makel und schreiben Probleme gern anderen zu. Wir sehen uns nur allzu gern in der Opferrolle und sind der Meinung, dass andere für unsere Misere verantwortlich sind. Weil wir ja selbst Fehlerfrei sind. Es wurde uns etwas angetan. Wir fragen nicht nach, warum. Kaum kommen wir auf die Idee, dass wir selbst die Verursacher unseres Übels sind.

 

Im Film „The Others“ sehen wir eine Familie, die denkt, dass ihr Haus von Geistern bewohnt ist und diese Geister sie plagen und erschrecken. Am Ende des Films erkennt die Familie, dass sie selbst die Geister sind und sie eine neue Familie, die ins Haus gezogen ist, als Geister verfolgen.

Wissen Geister, dass sie Geister sind? Oder verteidigen sie nur ihr Territorium, das, wovon sie denken, dass es ihres ist?

 

Mit Pluto ist es wie bei „The Others“. Es sind immer die anderen. Wir weigern uns, unsere dunklen Seiten zuzugeben, überhaupt zu erkennen, und projezieren sie in andere.

Erst wenn diese dunklen Seelenanteile das Tageslicht erblicken und wir akzeptieren sie, transformieren wir uns wirklich. Unsere Ängste sind verschwunden und wir sind innerlich stark.


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